hundephysiotherapie und hundekrankengymnastik im Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis und Rhein-Main-Gebiet.

Hundephysiotherapie
Hundekrankengymnastik

Christiane Strümer

hundephysiotherapie und hundekrankengymnastik im Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis und Rhein-Main-Gebiet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Anwendungsformen

  Klassische Massage

Die klassische Massage ist eine manuelle Einwirkung auf die Haut, das darunter liegende Gewebe und die Muskulatur.
Je nach Grifftechnik (Streichungen, Knetungen, Zirkelungen, Rollungen etc.), Intensität und Tempo wirkt sie anregend oder entspannend.
Verhärtungen, Verklebungen und Verspannungen der Muskulatur werden gelöst, Stoffwechsel und Kreislauf werden angeregt und die Durchblutung gefördert, Dadurch kommt es zu einer Schmerzlinderung und Entspannung des gesamten Körpers.
Die Muskelgrundspannung (Muskeltonus) kann, je nach gewünschtem Therapieziel erhöht oder gesenkt werden.
Die Massage bildet die Grundlage der Physiotherapie und wird immer im Zusammenspiel mit anderen Techniken zur Verstärkung des Behandlungserfolges eingesetzt.

   
Igelball- und Bürstenmassage

Diese Massagearten werden mit einem Igelball oder handelsüblichen Hundebürsten, Sisalbürsten, Pferdestriegeln etc. durchgeführt.
Diese Massagearten haben die gleichen Wirkungen wie die klassische Massage und können sehr gut vom Hundebesitzer zuhause durchgeführt werden.

 
   
  Krankengymnastik, aktive und passive

Unter Krankengymnastik werden alle Therapiemethoden zusammengefasst, die dazu dienen, die Gelenkbeweglichkeit des Hundes zu erhalten oder zu mobilisieren und die natürlichen, physiologischen Bewegungsabläufe wieder herzustellen.
Es werden Belastungsphasen der erkrankten Gliedmaßen beübt, die Koordinationsfähigkeit des Hundes trainiert und Muskulatur aufgebaut.
Die Krankengymnastik besteht aus der aktiven und der passiven Krankengymnastik.
Bei der passiven Krankengymnastik, die allein vom Therapeuten, ohne die Mitarbeit des Hundes, durchgeführt wird, geschieht dies durch Dehnungen der, aufgrund durch Schmerzen und Schonhaltungen verkürzten Muskulatur und durch passives Durchbewegen (Beugung und Streckung) der eingeschränkten Gelenke.
Bei der aktiven Krankengymnastik werden verschiedene Übungen zusammen mit dem Hund ausgeführt. Dies kann mit oder ohne den Einsatz von physiotherapeutischen Geräten erfolgen.
Ohne Geräte finden isometrische Stabilisierungsübungen statt. Dabei wird durch langsam vom Therapeuten aufgebauten Druck eine Muskelspannung erzeugt, die der Hund ohne Bewegung ausgleichen muss. Es findet keine Gelenkbewegung statt.
Bei der aktiven Krankengymnastik oder Bewegungstherapie wird der Hund dazu veranlasst sich selbständig zu bewegen. Es kommen, neben unterschiedlichem Lauftraining (bergauf oder rückwärts laufen etc.) auch verschiedenste Therapiegeräte zum Einsatz.
So können zum Beispiel mit dem Balance-Kissen oder dem Schaukelbrett, dem Stepper oder dem Trampolin intensivere Gewichtsverlagerungen hervorgerufen werden und so zu erschwerten Bedingungen bei Stabilisierungsübungen führen.
Mit Geräten wie Hindernisstangen oder Slalompylonen arbeitet der Hund aktiv mit am Muskelaufbau, an der Wiederherstellung der physiologischen Bewegungskoordination und somit an einer Steigerung seiner allgemeinen Leistungsfähigkeit.

   
Manuelle Therapien

Die manuelle Therapie befasst sich mit der Behandlung von Funktionsstörungen, die die Gelenkbeweglichkeit einschränken. Es sollen Blokaden gelöst, die Gelenkkapsel gedehnt und somit die Beweglichkeit des Gelenkes verbessert werden. Dies geschieht mit speziellen Behandlungstechniken, die nur von erfahrenen Therapeuten angewendet werden sollten.

 
   
  Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine spezielle, sanfte manuelle Therapieform, die ihren Schwerpunkt in der Behandlung von Wirbelsäule und Extremitäten hat.
Mit ihr lassen sich Wirbel- und Gelenkblokaden einfach und schnell beseitigen.
Die optimale Statik des gesamten Bewegungsapparats wird wiederhergestellt, ohne dass Gefahr besteht, die Sehnen oder Bänder zu überdehnen.
Schmerzen werden dauerhaft beseitigt oder zumindest gelindert.

   
Manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine besondere, sanfte Massagetechnik, die mit verschiedenen Spezialgriffen dazu dient, den Abtransport von Lymphflüssigkeit aus dem Körpergewebe zu vereinfachen. Sie ist eine Entstauungstherapie, die vor allem bei Ödembildung zum Beispiel nach Operationen oder langer Immobilität eingesetzt werden kann. Es wird eine Druckminderung und Lockerung des Gewebes erreicht, was letztendlich eine Schmerzlinderung beim Patienten zur Folge hat.

 
   
  Elektrotherapie, TENS, EMS

Bei der Elektrotherapie wird Strom in unterschiedlicher Form, Frequenz und Intensität benutzt. Mit Hilfe von Elektroden, die am Hund angebracht werden kann man so eine Schmerzlinderung erzielen, geschädigte Nerven bei Lähmungserscheinungen stimulieren und auch den Muskelaufbau unterstützen.
Zum Einsatz kommen dazu das TENS und EMS-Gerät.
Mit dem TENS-Gerät (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) werden elektrische Impulse erzeugt, die dann durch die Haut an das Nervensystem weitergeleitet werden, was eine Schmerzlinderung bewirkt.
Mit dem EMS-Gerät (Elektrische Muskelstimulation) kann man auf die gleiche Art, jedoch mit einer anderen Frequenz, zur Muskelentspannung und Muskelkräftigung beitragen.

   
Magnetfeldtherapie

Bei der pulsierenden Magnetfeldtherapie werden Matten, Spulen oder einfach kleine Handgeräte eingesetzt, die im Umkreis des Hundes ein künstliches Magnetfeld erzeugen. Dies hat positive Einflüsse auf die Stoffwechselabläufe im Hundekörper, gestörte Energiebahnen werden in ihr physiologisches Gleichgewicht zurück geführt und es kommt so zu einer Regulierung des Immunsystems und zur Schmerzlinderung beim Patienten.

  hundephysiotherapie und hundekrankengymnastik im Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis und Rhein-Main-Gebiet.
   
hundephysiotherapie und hundekrankengymnastik im Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis und Rhein-Main-Gebiet.   Thermotherapie (Wärmetherapie)

Bei der Thermotherapie wird dem Hund auf unterschiedliche Weise Wärme zugeführt. Dies kann mit einer Rotlichtlampe, einem Körner- oder Kirschkernkissen, einer Wärmflasche, einem Hotpack oder auch mit einer heißen Rolle (feuchtes, heißes Handtuch) geschehen.
Diese Anwendungen erfolgen lokal, direkt auf der zu behandelnden Körperregion und führen dort zu einer Mehrdurchblutung, Schmerzlinderung und einer Senkung des Muskeltonus.

   
Kyrotherapie (Kältetherapie)

Bei der Kyrotherapie kommt es zu unterschiedlichen Kälteaapplikationen, entweder in Form von lokalen oder auch flächigen Anwendungen.
Dies geschieht lokal in Form von Eislollys oder Eiswürfeln und flächig mit Kyropacks, Kirsch- oder Körnerkissen, Eishandtuch oder auch flüssig durch Wasserbäder.
Die Kyrotherapie ist bei neurologischen Erkrankungen und auch bei akuten Entzündungen oder Schwellungen einsetzbar.

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  Neurologische Behandlungen

Dies ist eine Behandlungsform, die sich u.a. aus verschiedenen, bereits bekannten und speziellen neurologischen Techniken zusammensetzt.
Sie soll bei neurologischen Problemen und Lähmungen dazu führen, dass dem Patient verloren gegangene Bewegungabläufe wieder bewusst gemacht werden, Nerven stimuliert und so die Körperwahrnehmung durch den Hund verbessert wird.

   
Atemtherapie

Die Atemtherapie kann sowohl vorbeugend als auch therapeutisch eingesetzt werden.
Durch spezielle Massagetechniken wird den Lungen und Bronchien mehr Sauerstoff zugeführt, was eine tiefere Atmung beim Hund zur Folge hat und so zu einem besseren Abtransport von Sekret und Schleim führt.
Diese Therapie kann sowohl alten Hunden, die aufgrund von Immobilität verstärkt Atemprobleme haben, Erleichterung verschaffen, als auch Patienten, die akut an Atemwegserkrankungen leiden.
Bei ängstlichen und nervösen Hunden kann sie zur Beruhigung beitragen.

 
   
  Narbenbehandlungen

Die Narbenbehandlung kann bei fast allen Narben zum Einsatz kommen, sowohl bei Operationsnarben als auch bei anderen Narben.
Die Behandlung erhält das Gewebe elastisch und dehnbar und kann verhindern, dass es bei Narben mit Gelenkbeteiligung zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen kommt.
Mit einer Narbenbehandlung kann ab ca. 14-21 Tage nach dem Fädenziehen und Abfallen des Wundschorfes begonnen werden.

   
Wickel

Wickel sind alte Hausmittel, die als warme oder kalte Wickel unter anderem zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung oder Stoffwechselanregung angewendet werden.
Mit der Zugabe unterschiedlicher Wirkstoffe kann diese Wirkung verstärkt und individuell an die Beschwerden des Patienten angepasst werden.
Wickel eignen sich hervorragend zur Anwendung zuhause.